Freihandelsabkommen

STOP_TTIP_Logo_groß_web_04Freihandelsabkommen werden von Industriekonzernen vorangetrieben. Mit dem griffigen Slogan „Wachstum und Arbeitsplätze“ werden Politiker überzeugt, dass Freihandelsabkommen eine gute Sache sind.

Dabei sind solche Verträge reine Investitionsschutzverträge, die Investoren berechtigen, Staaten wegen entgangener Gewinne aufgrund nationaler gesetzlicher Beschränkung auf Schadenersatz zu verklagen. Solche Klagen nehmen ständig zu und erreichen nicht selten Miliardenhöhe. (Vattenfall – Bundesrepublik Deutschland wegen Energiewendegesetz)

Besonders kritisch wird gesehen, dass die Verhandlungen nicht öffentlich, sondern geheim stattfinden und dass die nationalen Gerichte, ebenso wie auch die demokratisch gewählten Parlamente umgangen und ausgeschaltet werden.

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Walter Haefeker

Konzerne wie Monsanto, Bayer, Syngenta versprechen sich von Freihandelsabkommen eine ungehinderte globale Expansion. Die Folgen sind verheerend: Regional gezüchtetes und bewährtes Saatgut soll durch einheitliches und patentiertes Saatgut ersetzt werden. Dadurch versprechen sich Agrochemische Konzerne gesicherte Absatzmärkte für Saatgut und vor allem für Pestizide.

Europa ist noch weitgegehend verschont von GMO. Dies soll sich durch TTIP grundlegend ändern.

Einer unserer Aktiven ist Walter Haefeker, Präsident der europäischen Berufsimker und ausgezeichneter Kenner amerikanischer und europäischer Wirtschafts- und Umweltpolitik

Er hat 2013 einen Vortrag zu TTIP gehalten, der hier nochmal zu sehen ist:

 

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