wie gentechnisch veränderter Mais Kolumbien in eine Katastrophe führt


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In Kolumbien weitet sich der Anbau von gen-technisch verändertem Mais rasant aus. Neben katastrophalen ökologischen Folgen ergeben sich zusätzliche soziale Konflikte. Bauern werden über Lizenzen abhängig von Saatgut-Konzernen. Pollen aus gen-technisch verändertem Mais kontaminiert angestammte Maissorten. Um vorhandene Flächen entsteht Konkurrenz. Agrar-Industrie verdrängt traditionelle Landnutzung und ist auf lukrativen Export ausgerichtet, anstatt die heimische Bevölkerung ausreichend zu versorgen. Über all diese Missstände wird German Velez von der kolumbianischen Organisation Grupo Semillas zunächst dem UN-Menschenrechtsausschuss in Genf berichten und dann in Freising, wobei simultan übersetzt wird.
Referent: German Velez | Übersetzung durch Franz Melf
Termin: Mittwoch 20. September 2017 ab 19:30 Uhr
Lokalität: Pfarr-Saal „Sankt Georg“ am Rindermarkt 3 in Freising

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